Dort wo unsere Sprache endet, …
… wird es spannend, nach Worten zu suchen.
Ich schreibe Texte über Bilder, Skulpturen, Kunstwerke aller Art, für KünstlerInnen, Magazine, Kataloge oder Ausstellungen. Dort wo uns die Worte fehlen, setze ich an, finde einen Weg hinein in die künstlerische Arbeit, ins schöpferische Tun eines Menschen und versuche es schreibend mitteilbar zu machen.
Warum ich schreibe?
Das Schreiben über Kunst, Kunstwerke und Künstler:innen ist mir ein großes Bedürfnis, eine Freude und immer aufs Neue eine Bereicherung! Ich möchte Worte finden, die den Menschen Zugänge zur Welt der Kunst ermöglichen, zu dieser wunderbaren, vielfältigen, reichen Welt der Farben, Formen und Phantasie. Es ist eine feine Wanderung zwischen Aufzeigen und Andeuten, zwischen Erklären und In-Frage-Stellen. Der Text zu einem Werk ist im besten Fall wie eine perfekte Beleuchtung, eine Erweiterung des Sichtbaren hin zu einer möglichen Lesbarkeit, die aber nie einschränkend sondern vertiefend das Gestaltete in seinen unzähligen Dimensionen herauskitzeln möchte.
Als Kunsthistorikerin interessiert mich die Einbettung der künstlerischen Arbeit in einen größeren kulturellen Kontext. Dabei bin ich der Meinung, dass all unsere künstlerischen Äußerungen aus einem kollektiven kulturellen Gedächtnis heraus entstehen und miteinander verbunden sind. Diese Zusammenhänge in meinen Texten sichtbar zu machen, und gleichzeitig die Besonderheit jedes Werkes und der dahinterstehenden Künstlerpersönlichkeit, erfordert nicht nur Wissen, sondern viel Einfühlungsvermögen und Taktgefühl. Manchmal ist es auch nur eine Ahnung, eine Idee, dort, wo unsere Sprache endet.